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Schöne Frauen und feurige Rhythmen: Die Flamenco-Nacht im
Redoutensaal lockte die Massen an. Foto: Rainer Windhorst
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Schwungvoller
Flamenco-Pop, Sevillanas mit Kastagnetten, würdevoller Tango oder
feuriger Zigeunertanz mit Tamburin: Die Erlanger Flamenco-Schule "Escuela
de Flamenco & Danza Espanola" zeigte im Rahmen ihres
traditionellen Sommerfestes die ganze Bandbreite des spanischen
Tanzes. Schulleiterin Mari Angeles hatte den wieder einmal über
100 Mitwirkenden eine bunte Vielfalt verschiedenster
Choreographien «auf den Leib geschneidert», die während des
gesamten abgelaufenen Kursjahres einstudiert worden waren. Der
Schlusstanz gebührte wie in jedem Jahr der Meisterin selbst – eine
gefühlvoll getanzte arabische Rumba, die den perfekten
Schlusspunkt setzte für eine rundum gelungene Veranstaltung.
"Wir sind viel
größer geworden, als wir es uns damals geträumt haben", fasst
Angeles den eigenen Erfolg fast ein wenig schüchtern zusammen.
Doch der Erfolg kam nicht geschenkt. Schließlich ist die
Organisation eines Festivals einer solchen Größe und mit so vielen
Mitwirkenden jedes Jahr aufs Neue wieder ein großer Kraftakt, der
erst einmal gestemmt werden will. Doch der Erfolg bestätigt
Angeles Jahr für Jahr und so dürfte es im näheren und mittleren
Umkreis keine weitere nicht-klassische Tanzschule geben, die eine
Veranstaltung dieser Größenordnung regelmäßig stemmt.
Und in der Tat:
Wieder einmal war der Redoutensaal mit über 600 Zuschauern so gut
wie ausverkauft, trotz der enormen Konkurrenz durch das zeitgleich
stattfindende Wilhelminen-Fest und das nur einen Katzensprung
entfernte Altstadtfest. Nächstes Jahr wird es wieder ein
Flamenco-Festival geben und die Chancen stehen gut, dass es ein
bisschen größer sein wird als der Vorgänger. raw
Erlanger Nachrichten 28.7.2009
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